WLAN gehört heute in vielen Unternehmen ganz selbstverständlich zur Infrastruktur. In der Produktion, in Logistik und Lagerverwaltung, im Gesundheitswesen oder in klassischen Büroumgebungen sind zahlreiche Arbeitsabläufe auf eine stabile drahtlose Verbindung angewiesen. Mobile Endgeräte greifen auf Anwendungen zu, Scanner übertragen Daten, über WLAN wird telefoniert und Videokonferenzen sowie cloudbasierte Anwendungen gehören zum Arbeitsalltag.
Wie gut das WLAN unter den tatsächlichen Bedingungen funktioniert, wird trotzdem häufig erst geprüft, wenn Mitarbeiter Probleme melden oder Anwendungen nicht mehr zuverlässig arbeiten. Dabei sind es nicht immer größere Störungen oder komplette Ausfälle, die den Arbeitsablauf beeinträchtigen. Häufiger treten kleinere Verzögerungen auf, die im Alltag kaum als technisches Problem wahrgenommen werden.
Ein Scanner benötigt etwas länger für die Datenübertragung, eine ERP-Anwendung reagiert verzögert oder ein Tablet braucht beim Wechsel zum nächsten Access Point mehrere Sekunden. Auch kurze Unterbrechungen bei Videokonferenzen oder ein Scan, der noch einmal durchgeführt werden muss, gehören zu solchen Situationen. Für sich betrachtet kostet jeder dieser Vorgänge nur wenig Zeit. Wenn sie jedoch regelmäßig auftreten und viele Mitarbeiter betreffen, kann daraus ein relevanter Zeitverlust entstehen.